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Jahresbericht

2017
Einleitung

Für das Jahre 2017 haben wir entschieden, unserem Garten die volle Aufmerksamkeit zu schenken, und ihn für unseren Jahresbericht zum Hauptthema zu machen.
Währen den Wintermonaten nahmen wir uns Zeit, uns als Team wieder neu zu finden, da Aimée Scotoni nach ihrem Urlaub wieder zurück ist. Dazu haben wir mit einem Supervisor zusammengearbeitet, der uns dabei unterstützte, unsere Rollen im Team anzuschauen und gemeinsam herauszufinden, wie wir uns weiter entwickeln wollen. Diese Arbeit hat uns sehr bereichert und in unseren Rollen gestärkt.
Sabrina Geissbühler hat nach dem Jahr der Stellvertretung von Aimée Scotoni weiterhin die Verantwortung beibehalten, Aimée bei Abwesenheit zu vertreten und bei gewissen Aufgaben im Kerngeschäft zu unterstützen. Dazu gehörte in diesem Jahr die Neugestaltung der Homepage. Wir hatten das Glück, dass uns Raffael Zürcher (Familienvater) als Fachmann anbot, mit uns die Plattform neu zu gestalten und uns soweit schulte, dass wir heute selbständig die Homepage à jour halten können.
Wie alle Jahre haben wir einen Elternabend durchgeführt. Dieses Jahr beschäftigten wir uns mit der Montessori-Pädagogik und wie die Arbeit mit den Tablets die Kinder in ihrer Selbständigkeit unterstützen kann.
Es ist uns wichtig, uns in unserem Beruf weiter zu entwickeln, und immer Neues dazu zu lernen. Daher machen wir jedes Jahr eine interne Weiterbildung. Dieses Jahr beschäftigten wir uns mit der Achtsamkeit im Umgang mit den Kindern und uns selber. In den individuellen Weiterbildungen hat Janine Balsiger sich zur Berufsbildnerin ausgebildet, Jrene Kapp hat einen Kurs für frühkindliche Musikförderung besucht, Sabrina Geissbühler absolvierte Kurse zur Prüfungsexpertin, um Abschlussprüfungen der Auszubildenden abzunehmen, Aimée Scotoni hat den Branchen-Zertifizierungslehrgang Pädagogische Leitung in Kindertagestätten begonnen und Sabine Huwiler ist daran das EFZ zur FaBe K zu erlangen.
In diesem Jahr haben wir eine Elternumfrage zur Kita-Qualität gestartet und konnten durch die Rückmeldungen zu unserem Angebot Anregungen entgegennehmen, die wir im kommenden Jahr aufgreifen werden. Die erhaltenen Rückmeldungen haben uns sehr gefreut und uns in unserem Tun und Handeln bestärkt. Vielen Dank allen Eltern dafür.
Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns sehr wichtig und es ist für uns jedes Jahr ein Geschenk, wenn wir an unserem Sommerfest und beim Samichlaus mit unseren Aktivitäten zusammenfinden und im Austausch miteinander sein können. Dieses Jahr haben wir sehr viele Familien mit unseren Aktivitäten erreichen können. Mit unseren 33 Familien und 39 angemeldeten Kindern waren wir an den gemeinsamen Anlässen bis zu 70 Personen. Dieses Interesse zeugt von einer Wertschätzung unseres Angebots, was uns sehr freut.
Allen Eltern ein grosses Dankeschön für das entgegengebrachte Vertrauen und die guten Gespräche. Wir freuen uns auch im kommenden Jahr gemeinsam auf dem Weg zu sein.

Aimée Scotoni Kitaleiterin

Wenn Sie ihr Kind heute

Sauber aus der Kita abholen dann hat es nicht gespielt

und nichts gelernt

(Maria Montessori)

Gib Kindern Bretter, und sie bauen eine Hütte. Gib Kindern eine Hütte, so machen sie daraus Bretter…

(Jean Paul Deridder- Verband für handlungsorientierte Pädagogik)

Unser Kita Garten-Jahr und unsere Erlebnisse

Gruss aus der Küche 

Das Fourchete Vert Label haben wir auch dieses Jahr wieder erhalten.

Leider hat der Kanton entschieden weniger Geld in dieses Projekt zu geben. Dies bedeutet, dass für die Betriebe eine finanzielle Beteiligung von SFR 300.- jährliche anfällt um rezertifiziert zu werden. Wir als Betrieb haben daher entschieden auf das Zertifikat zu verzichten. Wir werden trotzdem weiterhin unsere Menus nach den Richtlinien von Fourchette Vert zubereiten.

Winterspaziergang
Auf einem alltäglichen Spaziergang im Winter entdeckten wir eine Schafherde. Und die Schafe entdeckten uns. Zu unserem Erstaunen waren die Tiere genauso an uns interessiert, wie wir an ihnen.

Sabine Huwiler

Der Winter

Winterzeit 

Aktivitäten im «Winter»-Garten
Gefroren hat es heuer,
Noch gar kein festes Eis.
Das Kind steht im Garten
Und spricht so zu sich leis,
Ich will es einfach wagen,
Das Eis, es muss doch tragen.
Wer weiss?!

Ja es ist kalt, ja es ist nass. Doch das hält uns nicht auf unserem Garten einen Besuch abzustatten. Gerne spazieren wir auch in der kalten Jahreszeit in unseren Garten und schauen nach, ob er uns noch spät etwas schenkt. Tatsächlich haben wir leckere Kürbisse, Karotten, Nüsslersalat, Kräuter, spätblühende Blumen (Zinien) und sogar noch einige Himbeeren, gefunden welche die Kinder sofort assen.

Da wir jedoch nicht den ganzen Tag draussen im Garten verbringen können, haben wir die Möglichkeit, die Turnhalle zweimal in der Woche zu benutzen. Dort erproben die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten und lernen viel Neues. Neulich erlebten sie eine Bewegungsgeschichte von unserem Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr.

MAX MIT DER WEISSEN HOSE
Max hat die farbigen Streifen auf seiner Hose verloren und nun ist die Hose ganz weiss.
Wir müssen die Streifen finden, damit die Hose wieder farbig wird.

Kommt Kinder wir packen unsere Sachen.
(Pantomimisch werden die benötigten Sachen gepackt und in einen Rucksack verstaut.)
Sind alle Bereit? Haben wir auch alle passenden Kleider?
Dann gehen wir los.
(Auf unserer Reise gibt es Hindernisse, nach jeder Hürde können wir ein farbiges Bändchen finden, welches wir dann für die Hose von Max brauchen können.)
Da ist auch schon unser erstes Hindernis, der Fluss mit dem Baumstamm.
(Die Kinder betrachten ein Bänkchen, welches einen Baumstamm darstellt und zur Überquerung eines Flusses dient)
Sind alle da? Haben es alle über den Fluss geschafft?

Seht mal da vorne ist unser erstes Bändeli. Packt es schnell in den Rucksack, damit wir es nicht verlieren.
Das nächste Hindernis wartet schon.
(Anschliessend kommt eine tiefe Schlucht. Um dieses Hindernis zu meistern werden die Ringe als Lianen benutzt)
Wir haben es geschafft und da vorne macht sich auch schon Bändchen Nummer zwei sichtbar.
Ab in den Rucksack damit und weiter geht es. Plötzlich wird es heiss. Was ist nur los? Wir sehen Vulkane. Jedoch sind ein paar Steine übriggeblieben, auf welchen wir auf die andere Seite hüpfen können.

(Die Steine werden mit Ringen dargestellt)
Schon wieder wandert ein Bändchen in unseren Rucksack.
Jetzt bin ich sehr müde und was ist mit euch Kinder?
Schon bald ist Nacht und wir brauchen einen Ort zum Schlafen.
(Wir legen uns hin und Schlafen ein)
Guten Morgen alle zusammen, habt ihr gut geschlafen?
Seid ihr bereit um weiterzugehen?
(Ein kleiner Teich, welcher mit einer blauen Matte dargestellt wird, ist die nächste Herausforderung.

Da es nur ein kleiner Teich ist, können wir die Strecke schwimmen)
Aber Moment Kinder…. braucht jemand Schwimmflügel?
Oder möchte jemand eine Taucherbrille?
Jetzt schnell ins Wasser, wer ist am schnellsten auf der anderen Seite?
Und nach dieser Abkühlung wartet schon das nächste Bändchen auf uns.
Hört ihr das? (Schlangengeräusche)
Das klingt ziemlich furchteinflössend.
Lasst uns mal nachsehen, was solche Geräusche macht.
Es sind Schlangen und zwar hunderte.
Was sollen wir tun um diese Herausforderung zu meistern?
(Um nicht aufzufallen, müssen wir wie eine Schlange im Slalom durch diese Zone schlängeln)
So, jetzt haben wir schon sehr viele Bändeli und Max wird sich bestimmt freuen.
Aber seht mal da oben auf dem Berg ist das letzte Bändeli.
(Das letzte Hindernis ist der «Sprossenwandberg».
Nachdem wir auf die Sprossenwand hoch und anschliessend mit dem Bändeli runter geklettert sind, haben wir es geschafft)
Am Ende angekommen zählen wir die Bändchen. Danach darf jedes Kind sein Bändchen auf die weisse Hose legen.
Und Max hat seine farbige Hose wieder.

Gut gemacht, danke für die Hilfe und bis zum nächsten Mal Kinder.
Eindrücke aus der Turnhalle
Schlittenfahrt
Sabrina & Sandro

Der Frühling

Der Frühling ruft und zeigt seine ersten Zeichen 

Gleich und gleich
Ein Blumenglöckchen
Vom Boden hervor
War früh gesprosset
In lieblichem Flor;
Da kam ein Bienchen
Und naschte fein –
Die müssen wohl beide
Für einander sein.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Wir haben uns in diesem Jahr mit ganz vielen Gemüse und Blumensamen eingedeckt und in einem Frühbeet unsere Tomaten, Basilikum, Zucchini und Kürbisse, aufgezogen. Die Kinder schauten mit viel Neugierde Woche um Woche im Frühbeet nach, wie aus den kleinen zierlichen Pflänzchen eine prächtige Pflanze wurde. Das Giessen und Pflegen im Wochenlauf war immer der Höhepunkt. Wir sind froh, von unseren Gartennachbarn noch zwei Giesskannen erhalten zu haben. Jetzt können noch mehr Kinder gleichzeitig mithelfen.
Zu sehen, wie sich die Natur wieder zu regen begann, war ein richtiges Schauspiel. Wir entdeckten, wie sich die kleinen Blüten der Himbeersträucher Stück für Stück öffneten, das Summen der Bienen hinzu kam um sie zu bestäuben und aus der Blüte plötzlich die Frucht zusehen war.
Das summen der Bienen lies einige Kinder erschrecken, doch sie hatten nichts zu befürchten. Wir beobachteten die Bienen, wie sie den Blütenstaub holten. Aus der langsam anwachsenden Frucht wurde dann die pink rote Himbeere. Von da an standen die Kinder die meiste Gartenzeit bei den Sträuchern und naschten von den süss-säuerlichen Beeren.
Es lebe der Frühling: Die Kinder konnten nach dem Winter wieder im Sandkasten spielen und die ersten warmen Sonnenstrahlen geniessen. Es wurde mit dem Ball getobt, auf der Schaukel geschaukelt und mit allem was man finden konnte, eine Gartensuppe gekocht.

   

Larissa Russo & Aimée Scotoni

Der Sommer

Der Sommer kündigt sich an

Im Juni haben wir mit einer warmen und schönen Gartensaison begonnen. Damit wir auch dieses Jahr unseren Garten geniessen konnten, mussten wir es uns gemütlich machen. Sonnensegel und Sonnenschirm aufstellen, Regenwassertonne mit Wasser füllen und los konnte es gehen.
Jede Woche haben wir neues Gemüse und Blumen gepflanzt und gegossen. Dieses Jahr hatten wir eine kurze und effiziente Himbeerernte. Wir stimmten unsere Sommerferien mit sehr heissen und trockenen Temperaturen ein. In den zwei Wochen Pause schickte uns der liebe Petrus Sturm und Hagel vorbei. Die Bohnen und Zucchetti liebten den Wetterumsturz gar nicht.
Tomaten und Salat bereiteten uns grosse Freude beim Ernten.
Da letztes Jahr das Trampolinsicherheitsnetz gerissen ist und bei einem Sturm die Stange gekrümmt wurde, haben wir uns bemüht, das wieder in Stand zu setzen. Die Kinder lieben das Hüpfen und Purzelbäume schlagen. Der Kitagarten gibt den Kindern die Möglichkeit, sich zu verstecken, „Fangis“ zu spielen und Rollenspiele zu erfinden.
Unser Sandkasten verlor in den letzten Jahren immer wieder an Inhalt, deshalb hatte Aimée die Idee, einen Holzrahmen rundherum zu machen. Das ganze Team hat beim Zimmern, Hämmern und Schrauben geholfen. Somit wissen die Kinder, wie weit sie mit Lastwagen und Bagger fahren können.
Zum Sommerabschluss feierten das Kita Team, Eltern und Kinder unser jährliches Sommerfest. Dieses Jahr hatten wir das Thema Ballone. Wir denken, dass dies bei allen super ankam und alle viel Spass bei den verschiedenen Spielangeboten hatten. Egal, ob am Grill, Buffet oder Tisch, überall wurden unterhaltsame Gespräche geführt. Wir hoffen, nächstes Jahr ebenso einen schönen, warmen und erntereichen Sommer mit den Kindern erleben zu dürfen.

Janine, Tamara

Der Herbst

Der Herbst steht vor der Tür

Laub rechen

Alle Jahre wieder fallen die farbigen Blätter von den Bäumen. Das auch in unserem Garten vor der Kita. Wenn die Linde und die Birke ihre Blätter verlieren, haben wir alle Hände voll zu tun….

Wir holen unsere Rechen hervor und kratzen das Laub zu grossen Haufen zusammen. Die Kinder helfen mit und sind voll in ihrem Element. Nun könnte man meinen, die Arbeit sei schon bald erledigt. Aber nein, die Kinder springen in die Blätterberge und lassen das Laub über ihren Kopf rieseln. „Huii, das fägt.“ Und alles beginnt von vorne.

Ein wunderschöner Vormittag im herbstlichen Garten

Heute nützen wir das sonnige Herbstwetter, um den Vormittag mit den Kindern im Garten zu verbringen und die letzten Früchte und Gemüse zu ernten. Hand in Hand sind wir zum Kitagarten marschiert.

Voll Freude verschwinden die Kinder in den Spielhäuschen oder laufen den Wegen entlang zwischen den Beeten hin und her.

     

Sandro ist voller Energie und hat bald ein paar Stängel von den verblühten Sonnenblumen ausgerissen. Dabei wird er unterstützt von seinem Assistenten.

Nun ernten wir noch die letzten Rüebli. Es haben alle Freude an den verschiedenen Farben, orange, rote und weisse finden wir. Jetzt noch schnell die Erde abwaschen und schon können wir ein feines Znüni geniessen.

         

Auch die Blumen sind so zahlreich und bunt, sodass wir gerne ein paar abschneiden, um sie als Sträusschen in die Kita zu bringen.

Nun besucht uns auch noch eine junge Katze. Die Kinder sind begeistert. Den ganzen Morgen schleicht sie um uns herum und spielt mit den Kindern. Sogar beim Znüni ist sie wieder dabei und hofft, etwas zu ergattern. Wir ernten noch Tomaten und Salate für die nächsten Tage in der Kita.

Bald heisst es wieder aufbrechen, wir werden zum Zmittag wieder zurück erwartet. Doch noch eine feine Tomate direkt vom Strauch, das lassen wir uns nicht nehmen.

Sommerfest Impressionen und Bilder neuer Sandkasten



  

Besuch bei den Meerschweinchen und Kaninchen

Besuch bei den Meerschweinchen und Kaninchen

Familie Wenger betreibt zu Hause in Müntschemier einen kleinen Privatzoo. Sie haben zwei Hunde und vier Katzen und daneben beherbergen sie über dreissig Meerschweinchen und Kaninchen. Diese leben auf einem Areal von ca. 80 qm, auf dem ihre Ställe platziert sind. Die Häuschen erinnern an ein kleines Dorf. Es ist ein Paradies für die Nager, die sich jeden Tag frei bewegen können.

Mit fünf Kindern und einem Sack Rüebli machten wir uns auf den Weg. Frau Wenger empfing uns und erklärte uns alles. Nun durften wir in kleinen Gruppen in das Gehege. Die Tiere liefen ohne Angst um uns herum und gingen ihren Tätigkeiten nach, wie zum Beispiel das Abknabbern der Tannäste, die im Areal verteilt waren. Weil wir uns ruhig verhielten, beschnupperten uns die Nager interessiert und „stibitzten“ uns die Rüebli aus der Hand. Die Kinder waren ganz fasziniert. Es war ein tolles Erlebnis.

Sabine Huwiler

Besuch bei den Schildkröten in Ins

Besuch bei den Schildkröten in Ins

Als Höhepunkt von unserem Projektthema Schildkröten dürfen wir einen Ausflug zu einem privaten Schildkrötengehege in Ins machen.

Nach einer sehr kurzen Zugfahrt nach Ins laufen wir eine Viertelstunde bis zum Haus von Verena. Sie erwartet uns schon und zeigt uns auch gleich ihr grosses, natürlich angelegtes Gehege im Garten. Wir suchen von aussen die 4 Schildkröten, die sich ein wenig versteckt halten. Doch Verena hebt sie für uns eine um die andere hoch, und erzählt uns Neues und Spannendes über diese interessanten Tiere.

Alle dürfen der Reihe nach eine Schildkröte füttern. Entweder mit Löwenzahn, mit frischen Früchten, oder mit dem speziellen Schildkrötenfutter. Die feinen Pfirsiche verschwinden eher im Mund der Kinder als in dem der Schildkröten. Wir sind fasziniert, als wir beobachten können, wie die Tiere ihre Scheu überwinden und dann das Futter aus der Kinderhand fressen. Wir sehen, wie die winzig kleine Zunge hervorkommt und das Leckerli nimmt.

Nach einem gemütlichen Zvieri auf Verenas Sitzplatz müssen wir wieder Richtung Bahnhof aufbrechen. Das war ein schöner Ausflug für alle!

Irene Kapp

Papiliorama

Papiliorama

Ende September war wiedermal ein Besuch im Papiliorama geplant. Mit sechs Kindern machten wir uns auf den Weg.

Zuerst besichtigten wir die Schmetterlinge, die um uns herum flatterten. Wir konnten sie bei der Nahrungsaufnahme beobachten. Später besuchten wir die nachtaktiven Tiere im Nocturama. Als sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sahen wir unter anderem Faultiere und Stachelschweine. Zum Schluss begaben wir uns nach draussen zum Streichelzoo. Die Kinder waren voll in ihrem Element. Vor allem die Ziegen haben es ihnen angetan. Trotz beginnendem Regen und Aussicht auf Zvieri waren sie kaum noch von dort wegzubringen.

Sabine Huwiler

Garten und Kitaleben in Bildern

                                          

Kindermund aus dem Garten 2017

Liebe V.
Du bist mit Janine auf dem Weg in den Garten. Unterwegs entdeckst du in einem Vorgarten schöne weisse Blumen. Damit du weisst wie sie heissen, sagt Janine: „Das si Margritli“. Du meinst dazu staunend: „Ja Margritli, du weisst aber auch alles Janine. Wenn ich so gross bin wie du, weiss ich dann auch ganz viel.“

Lieber N.
Du sitzt im hohen Gras zwischen den Blumen und machst Speichelblasen und summst dazu. Du geniesst die Natur und schaust dem flackernden Feuer zu.

Liebe V.
Heute ist der erste Tag in diesem Jahr, den wir wieder ganz im Garten verbringen können. Du geniesst schon der ganzen Morgen die Schaukel und lässt sie kaum los. Zum Z’Mittag gibt es Reis- und Kartoffelsalat mit gebrätelten Cervelats. Die „Kleinen“ schlafen bereits und du machst gerade dein tägliches „Siesta-Geschäft“. Du sitzt auf dem Häfi in der Sonne hinter dem Haus und pflückst dabei deine Lieblingsblume „Margritli“.

Liebe A. und Lieber P.
Ihr lest zusammen Himbeeren ab. Ihr habt eine Schale, wo ihr diese reintun könnt. Nach ca. 5 Minuten gibst du A. die Schale in die Hände von Sabine zum Hüten. Inhalt der Schale: 1 Himbeere (Der Rest ist wohl in euren Mund gelandet) 😉

Lieber T.
Jeden Dienstag gehen wir mit deinen Freunden in den Kita-Garten, um dort den Tag zu verbringen. Sobald wir in die Strasse einbiegen, erinnerst du dich an das Kaninchen „le lapin“ von Brigitte und Erwin. Natürlich gehen wir direkt zu ihm hin und besuchen es.
Später am Tag nach einiger Zeit, welche du auf dem Trampolin, im Sandkasten oder beim Ernten helfen verbracht hast, entdeckst du ganz am Horizont einen Turm auf dem Berg und rufst begeistert: Chasseral, le Chasseral.

Liebe J.
Es ist bereits wieder 14.45 Uhr und du schläfst immer noch. Deine Freunde spielen rings um dich herum im Kita-Garten und du geniesst deinen Mittagsschlaf im Schatten. Auch schon eine Woche zuvor, an einem sehr heissen Sommertag, als wir im Schulbrunnen eine Abkühlung geniessen wollten, hast du so lange geschlafen, dass wir dich im Kitaleiterwagen schlafend mitnahmen, damit du weiter schlafen konntest.

Kita Team

Personal

Unsere Mitarbeiterinnen:

Aimée Scotoni Kitaleitung
Sabrina Geissbühler STV Kitaleitung
Irene Kapp Primarlehrerin
Sabine Huwiler Spielgruppenleiterin
Tamara Löffel Gruppenleitung
Janine Balsiger Erzieherin EFZ
Joanna Jampen Springerin
Sonja Kiener Springerin
Larissa Russo Auszubildende ab Februar 2016
Sandro Wiesler Praktikant
Christa Vaglietti Köchin ab Mai 2017

Wir heissen willkommen:

Christa Vaglietti, Köchin

Wir wünschen alles Gute:

Claudia Meier, Köchin

Die Kita Pinocchio in Zahlen

Unsere Auslastung in den letzten 9 Jahren:

Betrieb

Jahr

Betreute Kinder

Warteliste

1. Jahr

2009

20

3

2. Jahr

2010

21

9

3. Jahr

2011

28

12

4. Jahr

2012

28

18

5. Jahr

2013

33

21

6. Jahr

2014

30

10

7. Jahr

2015

38

3

8. Jahr

2016

37

12

9. Jahr

2017

39

13

 

2017:

  • Eintritte: 15
  • Austritte: 15
Jahresbericht Vorstand KITA Pinocchio 2017

Team
Die Rückkehr von Aimée im Frühjahr 2017 wurde durch eine Supervision durch Thomas Gerber unterstützt. Hierdurch konnte eine reibungslose Rückgabe der Führung von Sabrina an Aimée gewährleistet werden. Beim gesamten Team, aber auch bei Thomas Gerber möchte ich mich hierfür im Namen des Vorstands herzlich bedanken.

Vorstand
Im Jahr 2017 wurden an 8 regulären Sitzungen und zahlreichen zusätzlichen Treffen die anfallenden Projekte und Arbeiten besprochen und Hilfestellung zur Umsetzung geleistet.
Erneut waren wir in der Lage, wertvolle Weiterbildungen für das Personal zu genehmigen und die erforderlichen Geldbeträge hierfür freizugeben.
Dies auch vor allem aufgrund des positiven Abschlusses des letzten Jahres und der überraschend ausgeglichenen Bilanz in diesem Jahr.
Am 08. Dezember 2017 führte Frau Tanner vom Regionalen Sozialdienst Erlach mit Unterstützung des Kommissionsmitgliedes, Luis Jucker, wiederum ein Controlling in der Kita durch. Durch die erneut vorbildliche Arbeit und die hervorragende Vorbereitung von Kitaleitung und ihrem Team gab es auch in diesem Jahr keine Mängel zu beanstanden.
Statt mit dem prognostizierten Defizit konnten wir die Rechnung für 2017 praktisch ausgeglichen abschliessen, es sind auch im laufenden Jahr weitere Investitionen zur Verbesserungen der Kita und für Weiterbildungen des Personals vorgesehen. Auch die geplante Erweiterung der Kita wird uns vor zusätzliche Herausforderungen stellen.
Leider verlässt uns unsere Buchhalterin Christine Mathys bereits wieder, wir danken ihr für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Die Buchhaltung wird neu durch Eliane Schwab besorgt.

Thomas Böhler, Präsident