Corona | 2020

Hier erfahren Sie aktuellste Meldungen im Zusammenhang mit der Corona Situation.

29.04.2020 | Statusmeldung

28. April 2020

Medienmitteilung der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion

Heute hat das Kantonale Führungsorgan beschlossen, dass im Kanton Bern ab dem 17. Mai 2020 die Vollbesetzung der Betreuungsinstitutionen wieder möglich sein soll. Die Kitas können nun ihre Kapazitäten schrittweise anpassen und die Wiederaufnahme der Betreuung in Absprache mit den Eltern sorgfältig planen. Diese schrittweise Anpassung ist möglich, weil der Kanton und die Gemeinden bis am 16. Mai 2020 jene Plätze finanzieren, die wegen der Betreuung zu Hause leer bleiben.

Die zentralen Hygiene- und Verhaltensvorschriften müssen weiterhin eingehalten werden.

Vielen Dank für die Kenntnisnahme

Das Kita Team

09.04.2020 | Statusmeldung

Kanton Bern, Kibesuisse und Bundesamt für Gesundheit BAG

Kanton Bern, Kibesuisse und Bundesamt für Gesundheit BAG

MERKBLATT FÜR KINDERBETREUUNGSINSTITUTIONEN
COVID-19: Gesundheitsschutz in der familienergänzenden Kinderbetreuung

https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/sozialpolitische-themen/familienpolitik/vereinbarkeit/corona-merkblatt-kinderbetreuung.html

1. Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte

Aufgrund der Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) müssen die Kantone für die notwendigen Betreuungsangebote für Kinder sorgen, die nicht privat betreut werden können. Besonders gefährdete Personen dürfen in diesem Bereich nicht tätig werden. Kindertagesstätten dürfen nur geschlossen werden, wenn die zuständigen Behörden andere geeignete Betreuungsangebote vorsehen.
In diesem Merkblatt werden die Schutzmassnahmen des Bundes in Institutionen2 der familienergänzenden Kinderbetreuung erläutert. Dazu zählen Kindertagesstätten, Einrichtungen für die schulergänzende Betreuung und Tagesfamilienorganisationen. Sie betreffen die betreuten Kinder, deren Eltern und die Mitarbeitenden dieser institutionellen Betreuungsangebote.
Die Institution der familienergänzenden Kinderbetreuung informiert sich regelmässig über die Anordnungen der Aufsichts- und Bewilligungsbehörde, die für sie zuständig ist. Sie ist verpflichtet, deren Vorgaben einzuhalten. 

 

2. BESONDERS GEFÄHRDETE MITARBEITENDE

Als besonders gefährdete Mitarbeitende gelten Personen ab 65 Jahren und alle Personen mit Bluthockdruck, Diabetes, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs (vgl. BAG: Besonders gefährdete Personen). Schwangere Frauen und jugendliche Mitarbeitende gelten nicht als besonders gefährdete Personen. Schwangere Frauen sind jedoch im Rahmen des Mutterschutzes am Arbeitsplatz geschützt (vgl. SECO: Mutterschutz). Lernende sind bezüglich ihrer Gefährdung grundsätzlich gleich zu behandeln wie alle anderen Mitarbeitenden. Lernende bleiben auch in der gegenwärtigen Situation Lernende und dürfen nicht einer ausgebildeten Fachperson gleichgestellt werden.
Eine besonders gefährdete Person teilt ihre besondere Gefährdung ihrem Arbeitgeber durch eine persönliche Erklärung mit. Die genaue Angabe des Grundes für die besondere Gefährdung ist freiwillig. Der Arbeitgeber kann fallweise ein ärztliches Attest verlangen.
Besonders gefährdete Mitarbeitende werden von der unmittelbaren Betreuungsarbeit befreit. Wenn möglich kann ihnen eine angemessene Ersatzarbeit unter Einhaltung der empfohlenen Schutzmassnahmen zugewiesen werden. Hierbei muss jedoch der Kontakt zu Kindern und anderen Mitarbeitenden vermieden werden. In Frage kommen z. B. Arbeiten in der Administration. Auch auf dem Arbeitsweg muss der Kontakt mit anderen Personen gänzlich vermieden werden. Falls dies nicht möglich ist, arbeiten besonders gefährdete Mitarbeitende von zu Hause aus.
Der Arbeitgeber beurlaubt besonders gefährdete Mitarbeitende unter Lohnfortzahlung, falls eine Arbeit von zu Hause aus nicht möglich ist (vgl. SECO: Merkblatt Gesundheitsschutz COVID-19).  

 

3. MITARBEITENDE UND KINDER MIT SYMPTOMEN EINER AKUTEN ATEMWEGSERKRANKUNG

Mitarbeitende und Kinder mit Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen bleiben zu Hause und gehen, falls die Symptome nicht nachlassen, sehr stark sind oder sich verstärken nach telefonischer Anmeldung in eine Arztpraxis oder Notfallstation. Ansonsten begeben sie sich für mindestens 10 Tage in Selbst-Isolation (vgl. BAG: Selbst-Isolation). Mitarbeitenden und Kindern mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung ist es nicht erlaubt, zu arbeiten respektive die Betreuungsinstitution zu besuchen (vgl. BAG: Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne).
Mitarbeitende und Kinder, die im gleichen Haushalt leben wie eine Person mit einer akuten Atemwegserkrankung (Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) und/oder Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen, dürfen die Betreuungsinstitution während 10 Tagen nicht besuchen und begeben sich zu Hause in Selbst-Quarantäne (vgl. BAG: Selbst-Quarantäne). Dies gilt auch, wenn Intimpartner/innen von Mitarbeitenden diese Symptome aufweisen. Bleiben die Mitarbeitenden und Kinder während dieser Zeit beschwerdefrei, können sie ihre Tätigkeit oder ihren Besuch in der Institution danach wiederaufnehmen.
Eltern müssen Kinder mit Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen umgehend in der Betreuungsinstitution abholen. Das erkrankte Kind und alle Personen, die im gleichen Haushalt leben wie das Kind respektive eventuelle Intimpartner/innen der Eltern, die nicht im gleichen Haushalt leben, müssen sich zu Hause in Selbst-Quarantäne begeben. Zudem sollten alle anderen Mitarbeitenden und Eltern darüber informiert werden. Dies ist wichtig, damit sie bei sich auf mögliche Symptome achten und sensibilisiert sind.
Es besteht keine Pflicht, alle in derselben Betreuungsinstitution betreuten Kinder und Mitarbeitenden unter Quarantäne zu stellen. Es muss keine Schliessung der Einrichtung angeordnet werden. Die Kantonsärztin respektive der Kantonsarzt sowie die zuständige Aufsichts- und Bewilligungsbehörde sollen jedoch umgehend von einem bestätigten COVID-19-Fall in einer Betreuungsinstitution in Kenntnis gesetzt werden.

 

SCHUTZMASSNAHMEN
3.1 HYGIENE

Es sind Einrichtungen zur Verfügung zu stellen und Vorkehrungen zu treffen, die die Einhaltung der vom BAG genannten Schutzmassnahmen ermöglichen (vgl. BAG: Hygieneregeln). Mögliche Massnahmen sind zum Beispiel die Bereitstellung von Seifenspendern, Einweghandtüchern und Desinfektionsmitteln sowie geschlossenen Abfalleimern, und die regelmässige Reinigung der Gegenstände und Räumlichkeiten. Alle Personen in der Betreuungsinstitution (Mitarbeitende, Kinder und Eltern) sollen sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife waschen. Dies ist insbesondere nach der Ankunft in der Betreuungsinstitution, vor und nach der Essenszubereitung und dem Essen sowie vor und nach Pausen und Besprechungen zu beachten.
Kinder sollen die Hände mit Seife waschen. Desinfektionsmittel sollen bei Kindern nur in dringenden Situationen, wenn keine Seife zur Verfügung steht, benutzt werden. Zur Pflege der Hände sollte eine Feuchtigkeitscrème verwendet werden.
Die Eltern sind angehalten, die Hygienemassnahmen in der Institution ebenfalls einzuhalten. Um die Anzahl Personen in den Räumlichkeiten der Betreuungsinstitution möglichst klein zu halten, begleiten die Eltern ihre Kinder beim Bringen und Abholen nur so weit wie nötig.
Es empfiehlt sich, Mitarbeitende, Eltern und Kinder regelmässig über die Schutzmassnahmen und weitere wichtige Aspekte zu informieren. Das BAG stellt zu diesem Zweck Materialien in verschiedenen Sprachen zur Verfügung (vgl. BAG: Downloads in verschiedenen Sprachen).

 

3.2 RÄUMLICHE DISTANZ IN DER BETREUUNG
Es ist grundsätzlich darauf zu achten, dass Mitarbeitende, Eltern und Kinder untereinander zwei Meter Abstand einhalten können. Gruppen von Mitarbeitenden und Kindern sollen möglichst klein sein (pro Gruppe idealerweise 5 Kinder zuzüglich Betreuende) und gleich zusammengesetzt bleiben. Wenn sich eine Gruppe von Betreuenden und Kindern ausserhalb der Institution aufhält – z. B. während eines Spaziergangs, auf dem Spielplatz oder im Park – darf die Gruppe nicht mehr als 5 Personen (maximale Anzahl Personen, d. h. Kinder inkl. Betreuende) umfassen. Gegenüber anderen Personen ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. 4
Säuglinge und Kleinkinder können und sollen nicht auf Distanz betreut werden. Dies wäre unvereinbar mit dem Kindeswohl. Tägliche Wechsel in der Zusammensetzung von Gruppen mit Säuglingen und Kleinkindern sowie Kontakte mit Personen ausserhalb der Gruppe sind zu vermeiden.

4. ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Website des BAG zum neuen Coronavirus:
• www.bag.admin.ch/neues-coronavirus
• www.bag-coronavirus.ch
Website des SECO zum neuen Coronavirus:
• www.seco.admin.ch/pandemie
Website des BSV zum neuen Coronavirus:
• www.bsv.admin.ch/Überblick Coronavirus
Zusätzliche Informationen finden sich auch auf den Webseiten von kibesuisse und pro enfance. Diese beiden Fachverbände für die familienergänzende Kinderbetreuung werden durch das BSV unterstützt:
• www.kibesuisse.ch
• www.proenfance.ch

 

19.03.2020 | Statusmeldung
Kanton Bern, Direktion für Inneres und Justiz KJA – Kantonales Jugendamt 

Kinderbetreuung: Information für Eltern

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte

Den Medien konnten Sie entnehmen, dass die Schulen, Kindertagesstätten und Tagesfamilienorganisation weiterhin Betreuung anbieten für Familien, welche ihre Kinder nicht privat betreuen können. In dem Schreiben möchten wir Sie informieren, was das für Sie bedeutet.

Muss ich mein Kind privat betreuen?
Wenn möglich betreuen Sie Ihr Kind privat. Dabei ist zu beachten:

 Auf die Betreuung durch besonders gefährdete Personen (1) müssen Sie verzichten.
 Auf eine starke Durchmischung mit anderen Kindern im Privatbereich ist zu verzichten.
 D.h. die Betreuung soll möglichst in der Kernfamilie und höchstens im Austausch mit wenigen weiteren Personen (maximal vier bis fünf Kinder total) stattfinden. 

Ist dies nicht möglich, ist die Betreuung in der Kita / bei der Tagesfamilie / in der Schule zu wählen.

Wer entscheidet, ob wir Betreuung brauchen?

Die Eltern treffen die Entscheidung gemäss den obenstehenden Punkten. Das Angebot der Betreuung
gilt explizit nicht nur für Eltern in medizinischen Berufen.

Achtung: In einer Gruppe können nicht mehr als 4-5 Kinder gemeinsam betreut werden. Kann dies
aufgrund der Kinderzahl nicht mehr gewährleistet werden, muss die Kita / Tagesfamilienorganisation
priorisieren und Kindern von Eltern in im Moment absolut zentralen Funktionen (Arbeit im Spital etc.) den
Vorzug geben. Die Institutionen müssen in solchen Fällen die Kapazitäten so rasch wie möglich
anpassen oder Lösungen zusammen mit anderen Institutionen suchen.
Im Sinne der Solidarität gehen wir davon aus, dass die Eltern, welche es organisieren können, die Kinder
auch selber betreuen.

Muss meine Kita die Betreuung anbieten?

Die Kitas und Tagesfamilienorganisationen müssen Betreuung weiterhin anbieten für Eltern, die die
Betreuung nicht privat organisieren können. Es ist aber möglich, dass die Betreuung in Ihrer Gemeinde
nicht mehr in jeder Institution stattfindet und sich Betriebe gemeinsam organisieren.

(1) Besonders gefährdet gemäss BAG sind Personen die älter sind als 65 Jahre und Personen, die insbesondere eine der
folgenden Erkrankungen haben: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Chronische
Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs

Müssen wir die Elterntarife bezahlen, auch wenn wir unsere Kinder privat betreuen?
Die Kita / Tagesfamilienorganisation muss das Angebot weiterhin bereitstellen und auch für Sie steht es
bereit, wenn Sie es benötigen. Einen Erlass der Betreuungskosten könnten die Kitas /
Tagesfamilienorganisationen entsprechend nicht finanzieren. Bitte bezahlen Sie die Rechnungen aktuell
weiterhin, auch wenn Sie Ihr Kind privat betreuen können. Der Kanton ist daran, die Finanzierung dieser
Kosten zu klären. Da in der ganzen Schweiz Kinder vorübergehend privat statt in der Kita / bei der
Tagesfamilie betreut werden, können wir uns auch vorstellen, dass es diesbezüglich eine
gesamtschweizerische Regelung geben wird. Wir informieren Sie, sobald es mehr Klarheit gibt. Danke
herzlich für Ihr Verständnis!

Wo finden wir weitere Informationen?
Der Kanton informiert auf www.be.ch/corona in der Rubrik Schulen und Kindertagesstätten.
Danke herzlich für Ihre sehr geschätzte Unterstützung bei der Eindämmung der Verbreitung des
Coronavirus und Ihre Solidarität. Gute Gesundheit!

Sven Colijn (Kantonales Jugendamt; [email protected]) und Esther Christen

(Abteilung Familie, Amt fürSoziales und Integration; [email protected])

18.03.2020 | Statusmeldung , Müntschemier Kita Pinocchio

Liebe Eltern

Die aktuelle Situation erfordert von uns allen viel Gelassenheit und Geduld. Vieles verunsichert und wir haben auch nicht zu allem gleich eine Antwort.

Wir verstehen sehr gut, dass auch von eurer Seite her einige Fragen aufkommen.

Wenn ihr die Möglichkeit habt, eure Kinder aktuell zu Hause oder in ihrem sozialen Umfeld zu betreuen, hilft das im Augenblick allen und erhöht die Sicherheit. Wir danken deshalb allen Eltern, die diese Möglichkeit haben, von Herzen. Hierdurch verbessert sich auch unsere Möglichkeit, auch den Eltern einen Betreuungsplatz geben zu können, die jetzt dringend auf Betreuung angewiesen sind.  Welche beispielsweise im Gesundheitswesen arbeiten oder weil die Kinder bisher von den Grosseltern oder anderen Personen, für die ein besonderes Risiko besteht, betreut wurden.

Im Augenblick haben wir leider noch keine weiteren Informationen des Kantons zu finanziellen Fragen erhalten. Gemäss unserer aktuellen Information gilt die Betreuungsvereinbarung zurzeit weiterhin und wir müssen auch denjenigen Eltern die Elternbeiträge weiterhin in Rechnung stellen, deren Kinder die Kita aktuell nicht besuchen. Ansonsten ist der weitere Kita-Betrieb gefährdet, da Miete und Löhne selbstverständlich weiterbezahlt werden müssen. Deshalb müssen wir heute die Situation gleich wie Ferien oder Krankheit behandeln. Wir erwarten zu dieser Frage eine weitere Klärung von Seiten des Kantons. Sobald wir hierzu neue Informationen und Weisungen erhalten, informieren wir euch umgehend. Es werden sich sicher Lösungen finden die euch und der Kita gerecht werden. Selbstverständlich werden wir euch nachträglich Gutschriften erstellen falls Gelder zu diesem Zweck gesprochen werden. Daher bitten wir euch, die April Rechnung – welche ihr neu per Mail bekommt- zu begleichen. Solltet ihr die Rechnung nicht erhalten haben, schaut doch bitte noch im Spamordner nach.

Wir sind auf die Solidarität aller angewiesen damit der Kita-Betrieb jetzt nicht zusammenbricht und auch in Zukunft (nach der Coronawelle) weitergeführt werden kann. Dies ist sicherlich im Interesse aller Eltern.

Wir danken Herzlich für euer Verständnis, eurer Geduld sowie für die gute Zusammenarbeit.

Gemeinsam rudern wir zu neuen Ufern und werden mit dem Einsatz jedes Einzelnen auch zu weiteren Lösungen kommen.

 Freundliche Grüsse

Aimée Scotoni & Miriam Trafelet

17.03.2020 | Statusmeldung

Kinderbetreuung sichergestellt

Informationen für Kitas und Tagesfamilienorganisationen

Es gelten im Kanton Bern die Vorgaben des Bundes: Der Bundesrat regelt in der angepassten
Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus neu auch die Frage der
Kindertagesstätten.

Für Kinder, die nicht privat betreut werden können, haben die Kantone für die notwendigen
Betreuungsangebote zu sorgen.
Kindertagesstätten dürfen nur geschlossen werden, wenn andere geeignete Betreuungsangebote
bestehen.

Diese Massnahme gilt vorerst bis am 19. April 2020, wie neu auch die Schulschliessungen.
Dies bedeutet konkret:

 Die Kindertagesstätten und Tagesfamilienorganisationen betreuen weiterhin alle Kinder, die nicht
privat betreut werden können.
 Dies gilt auch für alle Kindertagesstätten, welche bereits geschlossen haben. Diese müssen ab sofort
die Betreuung für Kinder sicherstellen, die nicht privat betreut werden können.
 Selbstverständlich kann dies auch in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen der ausserfamiliären
Kinderbetreuung erfolgen.
 Im Rahmen ihrer Kapazitäten betreuen Kitas und Tagesfamilien Kinder bei Bedarf auch länger oder
an zusätzlichen Tagen.
 Die Eltern und nicht die Institution entscheiden, ob die Betreuung in der Kita / bei der Tagesfamilie
notwendig ist.
 Das Angebot gilt nicht nur für Eltern mit bestimmten Berufen.
 Die Betreuung soll in möglichst kleinen und konstanten Gruppen mit 4-5 Kindern erfolgen.
 Besonders gefährdete Personen (1) dürfen für die Betreuung nicht eingebunden werden.
In Zusammenhang mit den neuen Massnahmen stellen sich für Institutionen und Eltern zahlreiche
finanzielle und organisatorische Fragen. Sobald diese geklärt sind, erfolgen weitere Informationen.

(1) Besonders gefährdet gemäss BAG sind Personen die älter sind als 65 Jahre und Personen, die insbesondere eine der
folgenden Erkrankungen haben: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Chronische
Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs

Informationen für Eltern
 Wenn möglich, betreuen Sie Ihr Kind privat. Dabei ist zu beachten:
 Auf die Betreuung durch besonders gefährdete Personen1 müssen Sie verzichten.
 Auf eine starke Durchmischung mit anderen Kindern im Privatbereich ist zu verzichten.
 D.h. die Betreuung soll möglichst in der Kernfamilie und höchstens im Austausch mit wenig
weiteren Personen (maximal fünf Kinder) stattfinden.

Ist dies nicht möglich, ist die Betreuung in der Kita / bei der Tagesfamilie / in der Schule zu
wählen.
Die Kitas und Tagesfamilienorganisationen müssen Betreuung weiterhin anbieten für Eltern, die die
Betreuung nicht privat organisieren können. Es ist aber möglich, dass die Betreuung in ihrer
Gemeinde nicht mehr in jeder Institution stattfindet und sich Betriebe gemeinsam organisieren.

Situation Spielgruppen
Spielgruppen müssen aufgrund des Art. 6, Abs. 1 der Verordnung 2 des Bundesrats über Massnahmen zur
Bekämpfung des Corona Virus bis am 19. April geschlossen bleiben.

16.03.2020 | Statusmeldung

Müntschemier, 16.03.20, 20.31h

Liebe Eltern

Wir möchten euch informieren, dass wir in der Kita für eure Kinder da sind. Wir möchten euch jedoch auf Grund des Bundesrates darauf hinweisen, dass wenn möglich, ihr die Kinder anderweitig betreuen lässt. Zum Beispiel durch Familienangehörige (nicht die Grosseltern oder Menschen mit erhöhtem Risikofaktor) oder andere Familien.

Diese Information hängt mit der Mitteilung des Bundesrates von heute zusammen. Diese ändert sich zur Zeit fast täglich, und fordert von uns allen eine gewisse Flexibilität. Es ist für uns sehr schwierig längerdauernde Entscheidungen zu treffen, da sich die Gesamtsituation immer wieder ändern kann. Wir werden jedoch versuchen so Zeitnah wie möglich die Beschlüsse und Informationen welche wir entscheiden, an euch weiter zu leiten. Bitte informiert euch auf der Homepage regelmässig – die Informationen werden hier aufgeschaltet.

Alles fliesst, nichts ruht.
Alles vergeht, nichts dauert.
Durch Krankheit wird Gesundheit schön.
Das eine schlägt jeweils ins andere um und umgekehrt.
Erst werden die Dinge auseinandergesprengt, dann werden sie wieder zusammengefügt.
Alles kommt zu seiner Zeit.
nach Heraklit

In diesem Sinne wünschen wir euch Zuversicht und Vertrauen,

Liebe Grüsse

Aimée Scotoni und Miriam Trafelet-Neuhaus